Projektschmiede – Projektanträge kompetent gestalten
Die Projektschmiede versteht sich als Qualifizierungsprogramm für engagierte Menschen, die mehr Wissen und Know-How zur Beantragung von öffentlichen Fördermitteln benötigen. In mehreren aufeinander aufbauenden Workshops wird Wissen zur Konzeption einer Projektidee vermittelt. Die Teilnehmenden werden durch Schulungen und Beratungen dabei unterstützt, einen aussagekräftigen Projektantrag im Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt - Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ (BGZ) einzureichen.
Folgende Schwerpunkte werden im Rahmen der Projektschmiede vermittelt:
- Projektideen strukturieren und klar formulieren
- ein stimmiges Projektkonzept erstellen
- einen Förderantrag mit Finanzierungsplan schreiben
- ein Projekt wirkungsorientiert gestalten
- Wissen zum Projektmanagement erlernen
Die Teilnehmenden arbeiten über einen längeren Zeitraum praxisnah an ihrer konkreten Projektidee und erhalten notwendiges Wissen zur Projektförderung im Bundesprogramm (BGZ).
Die Projektschmiede richtet sich an gemeinnützige Migrant*innen-organisationen und Organisationen der Migrationsarbeit, die einen Antrag im Bundesprogramm (BGZ) stellen möchten. Das Angebot richtet sich besonders an Vereine, die bislang wenig Erfahrung im Bereich der Projektförderung haben. Es gibt einmal im Jahr die Möglichkeit sich für eine Teilnahme zu bewerben (i.d.R. im Februar).
Nähere Infos zur Projektschmiede findet ihr hier.
Bitte lest euch die FAQ zur Teilnahme an der Projektschmiede sorgfältig durch.
Die nächste Projektschmiede findet von März bis Mai 2027 statt.
Die Bewerbungsphase wird voraussichtlich von Mitte Januar bis Mitte Februar 2027 laufen.
Die Teilnehmenden werden über ein Bewerbungsverfahren ausgewählt. Voraussetzung für die Teilnahme ist kontinuerlich an beiden Modulen dabei sein zu können. Die Teilnahme bei der Projektschmiede ist keine Voraussetzung für die Antragsstellung beim BGZ, sondern dient der Qualifizierung und Unterstützung beim Erstellen des Antrags.
Rückblick Projektschmiede 2026
Wir freuen uns sehr, neun sächsische Vereine bei den Workshops in Dresden und Wurzen sowie bei den Beratungen auf ihrem Weg von der Projektidee zur Projektskizze für das „Bundesprogramm für gesellschaftlichen Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ begleitet zu haben.
Die Zeit von April bis zum 30. Juni war geprägt von intensiver Arbeit, lebhaften Diskussionen und einer inspirierenden Atmosphäre. Neben der fachlichen Unterstützung stand vor allem der Austausch untereinander im Mittelpunkt: Neue Kontakte wurden geknüpft, Ideen weiterentwickelt und gemeinsam Lösungen erarbeitet. Besonders bereichernd waren die vielen anregenden Gespräche und die positive Stimmung, die beide Workshops durchzogen. Ein besonderes Highlight war der Einblick in das BGZ-Best-Practice-Projekt des Netzwerks für demokratische Kultur e.V. in Wurzen: „Female Power – Starke Frauen, starke Mädchen in Wurzen“.
Nun drücken wir unseren Teilnehmenden (Ökumenischer Verein für Integration und Bildung e.V., CAMBIO e.V., Pandechaion – Herberge e.V., Ukraine Zwickau Gemeinsam e.V., Bunte Kuh e.V., Internationaler Tanzsportverein Joker e.V., Asociación Cultural Iberoamericana e.V., Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten e.V., DIMCIB Dresden e.V.) die Daumen für ihre Skizzen und hoffen auf ganz viele tolle Maßnahmen in Sachsen ab 2027!
Ihr habt Interesse?
Bei weiteren Fragen wendet euch gern an:
Magdalena Sankowska und Nora Zeising unter projektschmiede@kulturbuero-dresden.de. Ihr erreicht uns telefonisch unter 0351 40766253.



